Tag 6: Pyramiden (78°39’ N / 16°20’ E)

Heute haben wir die verlassene russische Siedlung «Pyramiden» besucht, die früher die nördlichste Kohlemine der Welt war. Im Jahr 1998 lebten und arbeiteten hier bis zu 1000 Menschen, bis sie die Siedlung völlig unerwartet von einem Tag auf den anderen verlassen mussten, weil sich der Kohleabbau wirtschaftlich nicht mehr gelohnt hat. Die Gebäude und Häuser wurden mitsamt der Einrichtung zurückgelassen und ich hatte den Eindruck, als könne ich noch heute in den Räumen das Leben von damals spüren. Der Konzertsaal war dunkel und das Piano stand auf der Bühne, als würde bald ein Konzert beginnen. An den Wänden hingen Bilder von den Arbeitern und deren Familien und in der Turnhalle lagen noch die Bälle vom letzten Fussballspiel herum. Einen Raum fand ich besonders interessant, denn an dessen Wand war ein Gemälde vom nahegelegenen Gletscher «Nordensköldbreen» gezeichnet, den wir am Tag zuvor besucht hatten. Es ist erstaunlich, wie sehr sich dieser Gletscher seither verändert und zurückgezogen hat.

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Tag 3 und 4: Imerbukta – Skansbukta – Nordensköldbreen-Gletscher (78°38’N / 16°54’ E)

Das Wetter hier in der Arktis ist unberechenbar – das musste ich gestern am eigenen Leib erfahren. Als die MV San Gottardo am späteren Nachmittag zur russischen Siedlung «Pyramiden» aufbrach, nahmen der Wind und die Wellenhöhe entgegen der aktuellen Wettervorhersage schon kurz nach unserer Abfahrt sehr stark zu.

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Tag 2: Ymerbukta (78°15’N / 14°00’E)

Als ich heute Morgen von meinem Bett aus durch die Luke geschaut habe, sah ich vor mir das weite Meer und am Horizont den mächtigen Gletscher «Esmarkbreen». Dieser Ausblick hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben wäre. In der warmen Mitternachtssonne strahlte der Gletscher in allen möglichen Blautönen und ich fühlte mich, als wäre ich nun endlich wieder dort, wo ich hingehöre – ins ewige Eis.

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Day 1: Longyearbyen (78°13’N / 15°49’E) – Ymerbukta (78°15’N / 14°00’E)

Ich kann es kaum in Worte fassen, was wir hier erleben! Ich freue mich unglaublich, dass ich in der Arktis angekommen bin und euch von hier berichten darf! Heute Nacht sind wir nach Mitternacht in Longyearbyen gelandet, aber weil die Sonne hier 24 Stunden scheint hatte ich gar nicht den Eindruck, dass es schon so spät ist. Zum Flugzeug Fenster hinaus habe ich die ersten Polarfüchse neben der Landebahn entdeckt. Anders als ich erwartet hatte ist im Fjord vor Longyearbyen kein Eis zu sehen und auch die Berge haben nur kleine Schneefelder. Charles, unser Kapitän, hat uns anschliessend zur MV San Gottardo gebracht, die für die kommenden 3 Wochen unser zu Hause sein wird. Das Schiff ist viel grösser als ich es mir vorgestellt hatte. Nach einem ersten Sicherheitsbriefing und einigen spannenden Diskussionen zur Umsetzung des Projektes, durfte ich um 4 Uhr morgens zum ersten Mal in meiner Koje schlafen gehen. Ich teile meine Kabine mit Sabine, die während der Expedition für unsere Sicherheit und Wohlbefinden auf dem Schiff und an Land verantwortlich ist. Ich freue mich, euch schon bald mehr zu berichten! Heute Abend werden wir um ca. 18 Uhr losfahren nach «Ymerbukta», eine Bucht die gut 7 Stunden von Longyearbyen entfernt liegt. Ich bin gespannt, was uns dort erwartet und wie das Wetter sein wird.

DSC09418Unser Team ist komplett! Jetzt kann die Expedition starten!

FlughafenViele Freunde und bekannte sind gekommen, um uns am Flughafen zu verabschieden.

37284661_1738560656261376_6742422601097805824_oVom Schiff aus haben wir eine tolle Sicht auf den Fjord vor Longyearbyen. In dieser Jahreszeit hat es sogar um Mitternach Sonnenschein.

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Am Morgen haben wir besprochen, wo wir die kommenden Tage hinfahren werden.

Spannende Abenteuer und schockierende News aus dem Trainingscamp in der Lenzerheide

«In 2 Stunden wird ein heftiger Sturm mit über 100 km/h über das Rothorn fegen. Ihr habt keine Möglichkeit euch in Sicherheit zu bringen und müsst dem Sturm hier draussen trotzen», erklärte uns Projektleiter Charles Michel. Die einzigen Hilfsmittel, die er uns zur Verfügung gestellt hatte, waren ein Zelt, eine Schaufel und eine Schneesäge. Im ersten Moment warfen wir uns gegenseitig fragende Blicke zu, doch nach kurzer Besprechung und mit viel Körpereinsatz haben wir es schliesslich sogar noch vor Ablauf der 2 Stunden geschafft, das Zelt fertig aufzubauen und vor dem Wind zu schützen.

DSC04059 - Kopie

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Swiss Arctic Project – Die Gewinner stehen fest!

Es fällt mir schwer die treffenden Worte zu finden, um das zu beschreiben, was ich die letzten Wochen erlebt habe. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich einmal so viele Menschen mit meiner Botschaft erreichen kann und war völlig überrascht über die vielen Rückmeldungen und Stimmen von euch! Vielen herzlichen Dank! Nur Dank eurer fleissigen Unterstützung und unermüdlichen Ausdauer beim Voting habe ich es bis ans Casting geschafft. Und nun stehen die Gewinner fest!

1 (1 von 1)-7 - KopieBeim Casting an der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) habe ich viele interessante Menschen kennengelernt und spannende Geschichten gehört.

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Schockierende Spuren des Klimawandels in der Schweiz

Vor mittlerweile über 5 Jahren gehörte ich zu den glücklichen Gewinnern eines Videowettbewerbs. Für mich ging ein grosser Traum in Erfüllung, denn ich durfte gemeinsam mit den 6 weiteren Gewinnern ein Musikvideo im Engadin drehen. Einer der eindrucksvollsten und spannendsten Drehtage verbrachten wir an der Zunge des Morteratschgletschers nahe St. Moritz. Mich faszinierten die meterhohe Gletscherfront und die kleinen Gletscherhöhlen schon damals. Doch ich konnte nicht ahnen, wie sich diese Welt hier bis zu meinem nächsten Besuch verändern wird.

1.0Die imposante Front des Morteratschgeltschers im 2012

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Swiss Arctic Project – Schickt mich als eure Reporterin ins ewige Eis

Es klingt wie ein Traum, der zu schön ist, um wahr zu sein. Diesen Sommer dürfen 5 Schüler und Studenten mit dem Swiss Arctic Project auf dem Expeditionsschiff San Gottardo nach Spitzbergen reisen und dort den Student Climate Report 2018 zum Thema Klimawandel erarbeiten. Was für ein Projekt würde besser zu mir passen als dieses. Nun brauche ich eure Unterstützung, um diesen Traum wahr werden zu lassen! Bitte schickt mich diesen Sommer als eure Reporterin für das Swiss Arctic Project nach Spitzbergen! Unter folgendem Link könnt ihr mir alle 24 Stunden eure Stimme geben:

http://swissarcticproject.org/user/janine/

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Meine Reise ans Ende der Welt – Unterwegs mit einer Inuitfamilie

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch von meiner Reise in eine faszinierende Welt am anderen Ende der Erde berichten und dazu einige Eindrücke und Geschichten aus Ostgrönland erzählen. Schon bevor die Reise startete, hat mich die Inuit Kultur interessiert. Es beeindruckte mich, wie sie schon seit vielen Generationen in diesem feindlichen Klima überleben können und wie sie mit und von der Natur leben. Weil ich mehr über diese Kultur lernen wollte und mich interessierte, wie die traditionellen Inuit heute neben der «modernen, westlichen» Welt bestehen können, beschloss ich, nach Ostgrönland zu reisen. Doch leider war nicht alles so erfreulich, wie ich es mir erhofft hatte.

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«Heute können wir im Norden kaum noch Jagen» – klimatische Veränderungen in Ostgrönland

Auf meiner Reise nach Grönland wollte ich herausfinden, von welchen Veränderungen Ostgrönland und allgemein die Arktis und ihre Bewohner betroffen sind und ob es Unterschiede zur Situation in der Antarktis gibt. Es war spannend mit den Einwohnern zu reden, die schon seit vielen Generationen hier leben. In einem ersten Blogbeitrag dazu werde ich auf die klimatischen Änderungen und deren Auswirkungen auf die Menschen eingehen. Im nächsten werde ich über die sozialen Veränderungen schreiben.

eisberg

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