„Arctowski, Arctowski – Swiss-Team is calling“

Das war der erster Funkspruch unseres Teams an die Polnische Forschungsstation Arctowski. Doch wer ist das Swiss-Team? Während meinen Vorbereitungen habe ich von vielen Seiten Unterstützung bekommen. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch hier in der Antarktis werde ich von vielen Leuten unterstützt. Drei ganz spezielle Personen begleiten mich auf meiner Expedition und diese möchte ich euch in diesem Blogbeitrag vorstellen:

Charles 2Foto: Charles Michel

Charles Michel ist mein Mentor und mein grosses Vorbild. Er hat mich seit Beginn des Projektes mit ganzer Kraft unterstützt. Durch seine Kontakte aus seiner Zeit als Kameramann beim Schweizer Fernsehen konnte er mir bei der Sponsorensuche hilfreich zur Seite stehen. Zudem hat er mir in mehreren Gletschertrainings viele hilfreiche Tipps zum Arbeiten in der Kälte mit auf den Weg gegeben. Erst kurz vor der Abreise haben wir entschieden, dass er dieses Abenteuer begleiten wird. Continue reading

Ankunft am Ziel meiner Träume, der Antarktis

Meine letzten Tage waren einmalig und unvergesslich. Kurz nach meinem letzten Blogeintrag traf ich bei einem gemütlichen Abendessen mit meinem Team im Essensraum auf unserem Expeditionsschiff auf Agnieszka, die Leiterin der Polnischen Antarktis-Forschungsstation Arctowski. Sie erzählte mir von einer grossen Pinguinkolonie in der Nähe ihrer Station und von Forschern, die dort die Veränderungen in dieser Kolonie dokumentieren. Mein Herz begann höher zu schlagen. Zu meiner Überraschung lud sie mich auf ihre Station ein. Ich schwebte im siebten Himmel und konnte mein Glück kaum fassen.

Arctowski Pinguine posieren vor der Polnischen Forschungsstation „Arctowski“. Eine der zur Zeit wenigen eisfreien Flächen auf „King George Island“

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Wunderschöner Empfang auf dem Schiff

Die vielen Eindrücke in Punta Arenas kann ich kaum beschreiben. Nie zuvor habe ich eine solche Stadt gesehen. Die bunten Häuser die meist vom Hausbesitzer selbst aus Metallplatten und Holz gebaut wurden beeindrucken mich sehr. In der Innenstadt traf ich unerwartet auf süsse Strassenhunde, die friedlich mit den Menschen zusammenleben und überraschender Weise sogar die Parkbank mit ihnen teilen. Leider war die Zeit für Filmaufnahmen viel zu kurz, da das Schiff wetterbedingt nun einen Tag früher als geplant abfährt.

Foto
Es war für mich ein überwältigender Empfang im Hafen von Punta Areas. Viele Matrosen standen an der Reeling und jubelten mir zu. Continue reading

Mein Abenteuer hat begonnen

Der Abschied in Zürich war grossartig. Meine ganze Familie und viele meiner Freunde waren am Flughafen in Kloten. Dann, nach 20 Stunden Flug, bin ich in Punta Arenas in Chile gelandet. Durch das Flugzeugfenster habe ich kurz vor der Landung zum ersten Mal in meinem Leben Vulkane gesehen. Die riesigen Krater beeindruckten mich sehr und am liebsten wäre ich sofort ausgestiegen.

Vor dem Hostel wartete bereits der erste Journalist auf mich, und so hatte ich keine Zeit, um mein Zimmer zu beziehen. Das Interview war etwas ungewohnt, da wir uns mit eine Mix zwischen Spanisch und Englisch verständigten, aber Dank viel Improvisation und Gestik klappte es schlussendlich. Continue reading

Grosse Unterstützung aus Chile

Der Countdown läuft; in wenigen Tagen startet meine Expedition und die letzten Vorbereitungen laufen. Wie viele Akkus, Socken  oder Unterwäsche müssen eingepackt werden? Der gefüllte Koffer darf maximal 23 Kilogramm schwer sein.

Dass diese Expedition überhaupt statt finden kann, verdanke ich auch dem Chilenischen Konsul Andrés Pérez González. Schon im Juli durfte ich ihn zum ersten Mal treffen. Damals war ich sehr nervös, schliesslich ist ein Treffen dieser Art keine alltägliche Erfahrung für mich. Ich wurde sehr herzlich empfangen und der Konsul Pérez hat sich viel Mühe gegeben, meine vielen Fragen zu beantworten. Zudem hat er mir Informationen über das Schiff Aquiles und die Chilenischen Forschungsstationen am Südpol gegeben.

DSC02241 Kopie(V.l.n.r. Botschafter Schaerer, Janine Wetter)

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