Grosse Unterstützung aus Chile

Der Countdown läuft; in wenigen Tagen startet meine Expedition und die letzten Vorbereitungen laufen. Wie viele Akkus, Socken  oder Unterwäsche müssen eingepackt werden? Der gefüllte Koffer darf maximal 23 Kilogramm schwer sein.

Dass diese Expedition überhaupt statt finden kann, verdanke ich auch dem Chilenischen Konsul Andrés Pérez González. Schon im Juli durfte ich ihn zum ersten Mal treffen. Damals war ich sehr nervös, schliesslich ist ein Treffen dieser Art keine alltägliche Erfahrung für mich. Ich wurde sehr herzlich empfangen und der Konsul Pérez hat sich viel Mühe gegeben, meine vielen Fragen zu beantworten. Zudem hat er mir Informationen über das Schiff Aquiles und die Chilenischen Forschungsstationen am Südpol gegeben.

DSC02241 Kopie(V.l.n.r. Botschafter Schaerer, Janine Wetter)

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Sponsorensuche

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Am Anfang habe ich mich gefragt, wie ich dieses grosse Projekt überhaupt finanzieren kann. Mein Erspartes hätte dazu nie und nimmer ausgereicht. Mein Mentor Charles Michel hat mir erklärt, dass ich dazu am besten auf Sponsorensuche gehe und er hat dazu einige seine Kontakte aus der Zeit bei Schweizer Fernsehen spielen lassen. So habe ich in den letzten Monaten bei vielen Firmen und Unternehmungen an die Türe geklopft und um Unterstützung für mein Filmprojekt gefragt. Auf der Suche nach Sponsoren durfte ich zahlreiche Geschäftsführer und Marketing-Verantwortliche kennen lernen und ihnen mein Projekt vorstellen. Anfangs war ich sehr aufgeregt, als ich den Geschäftsleuten gegenüber sass, aber zugleich war es ein tolles Gefühl, einmal Einblick in die Welt der grossen Konzerne zu nehmen. Bei den ersten Absagen war es schwer, damit klar zu kommen. Das musste ich zuerst lernen. Auch wenn manche Firmen das Projekt nicht unterstützen konnten, so hat es sich für mich auf alle Fälle gelohnt, denn ich habe eine Menge Erfahrungen mitnehmen können. Continue reading

Meine Expedition in die Antarktis

Janine_Wetter

Endlich steht es fest! Ich darf mit einem Chilenischen Regierungsschiff in die Antarktis, um meinen Dokumentarfilm über den Klimawandel zu drehen. Ein Jahr ist es bereits her, seit ich mit den Vorbereitungen für diesen Dokumentarfilm angefangen habe. Seither habe ich viel Energie und Freizeit in mein Vorhaben gesteckt und das Projekt hat sich in dieser Zeit sehr gewandelt. Anfänglich wollte ich meinen Dokumentarfilm in der Schweiz drehen und auch mit Bildern aus dem Zoo illustrieren. Immer mehr wurde mir jedoch klar, dass ich auch Aufnahmen vom natürlichen Lebensraum der Pinguine drehen will und dass ich dieses Projekt nicht ohne fremde Hilfe realisieren kann. Die nötige Unterstützung fand ich beim Kameramann Charles Michel. Er hat mir gezeigt, wie ich bei der Sponsorensuche vorgehen und wie ich mich und das ganze technische Equipment auf diese extreme Situation in der Antarktis vorbereiten muss. Auch hat er mir mit seinem riesigen Netzwerk aus seiner Zeit beim Schweizer Fernsehen geholfen, mit möglichen Sponsoren ins Gespräch zu kommen. Continue reading