Meine Expedition in die Antarktis

Janine_Wetter

Endlich steht es fest! Ich darf mit einem Chilenischen Regierungsschiff in die Antarktis, um meinen Dokumentarfilm über den Klimawandel zu drehen. Ein Jahr ist es bereits her, seit ich mit den Vorbereitungen für diesen Dokumentarfilm angefangen habe. Seither habe ich viel Energie und Freizeit in mein Vorhaben gesteckt und das Projekt hat sich in dieser Zeit sehr gewandelt. Anfänglich wollte ich meinen Dokumentarfilm in der Schweiz drehen und auch mit Bildern aus dem Zoo illustrieren. Immer mehr wurde mir jedoch klar, dass ich auch Aufnahmen vom natürlichen Lebensraum der Pinguine drehen will und dass ich dieses Projekt nicht ohne fremde Hilfe realisieren kann. Die nötige Unterstützung fand ich beim Kameramann Charles Michel. Er hat mir gezeigt, wie ich bei der Sponsorensuche vorgehen und wie ich mich und das ganze technische Equipment auf diese extreme Situation in der Antarktis vorbereiten muss. Auch hat er mir mit seinem riesigen Netzwerk aus seiner Zeit beim Schweizer Fernsehen geholfen, mit möglichen Sponsoren ins Gespräch zu kommen.

Trotzdem war die intensive Zeit der Vorarbeit von vielen Rückschlägen geprägt. Davon habe ich mich nicht aus der Bahn bringen lassen und weiter an mein Ziel geglaubt. Dank der Hilfe des Chilenischen Konsuls, des Aussenministeriums und der Marine hat es dann schliesslich geklappt. Ich darf im Januar mit dem Chilenischen Schiff „Aquiles“ in die Antarktis fahren.

Da die Reise länger dauert als meine Schulferien lang sind, habe ich von der Schule für diese Zeit ein aussergewöhnliches Urlaubsgesuch bewilligt bekommen. Nun steht meiner Reise nichts mehr im Weg. Ich starte am 11. Januar meine Expedition mit dem Flieger nach Santiago de Chile und weiter nach Punta Arenas. Mit dem Schiff geht es von dort durch die Drake-Passage, die gefürchtete Wasserstrasse zwischen der Südspitze Südamerikas und der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel. Dort werde ich an verschiedenen Orten an Land gehen und meinen Dokumentarfilm drehen. Am 21. Februar endet mein Abenteuer wieder in Zürich.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die mich bisher bei meinem Projekt unterstützt haben.

In meinem nächsten Eintrag werde ich euch erzählen, was ich während der Sponsorensuche alles erlebt habe.

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